Silber-Medaille für Darkon beim World Beer Cup 2014

5 Jun, 2014
von Marc Rauschmann
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Vom 7. bis 11. April fand der World Beer Cup, die Weltmeisterschaft der Biere, in Denver statt. Diese wird alle 2 Jahre von der amerikanischen Brewers Association veranstaltet. Wie schon 2012 nahmen wir mit ausgewählten BraufactuM Bieren an der Weltmeisterschaft teil. Die Jury war mit 219 Mitgliedern aus 31 verschiedenen Ländern in diesem Jahr wieder sehr international besetzt, dabei ist Deutschland mit 28 Mitgliedern gut vertreten. Nur 24 % der Mitglieder stammten übrigens aus den USA. Insgesamt nahmen 1403 Brauereien aus 58 Ländern mit über 4750 Bieren teil. Etwa 72 % der Biere stammten vom Gastgeber den USA, 78 deutsche Brauereien stellten der Jury ca. 250 Biere vor. In dem Wettbewerb wurden insgesamt 281 Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen in 94 Kategorien vergeben. Einer der begehrten Preise ging an unser Darkon: Unter insgesamt 47 Einsendungen in der Kategorie „German-Style Schwarzbier“ wurde unser Bier mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Ein toller Erfolg, über den sich das gesamte BraufactuM Team sehr gefreut hat!

Wie beim World Beer Cup 2012 konnte sich Deutschland den zweiten Rang im Medaillenspiegel sichern. Das Gastgeberland USA belegte wie 2012 mit insgesamt 204 Medaillen Platz 1. Von den insgesamt 281 Awards, die 253 Brauereien für ihre Craft Biere erhielten, gingen immerhin 28 (9 Gold, 10 Silber und 9 Bronze) und damit 10 % aller Medaillen an Deutschland. Eine bemerkenswerte Quote, wenn man bedenkt, dass deutsche Biere nur etwas über 5 % der eingereichten Biere ausmachten. Wenn man weiterhin bedenkt, dass unsere Biere schon lange vorher die Reise antreten mussten, ist diese Ausbeute noch bemerkenswerter.

Es war für mich wieder ausgesprochen spannend, in der Jury mitzuwirken. Zweieinhalb Tage haben wir in 5 Verkostungssessions jeweils mit 7 Jury-Mitgliedern am Tisch die unterschiedlichen Stile verkostet und gemeinsam die jeweils besten ausgewählt. Neben den Verkostungen selber war dabei der Austausch mit der internationalen Szene in dieser Woche von unschätzbarem Wert. Nach den Verkostungstagen und der sich anschließenden Craft Brewers Conference fand mit der Vergabe der Preise der Höhepunkt dieser Woche statt. Als teilnehmender Brauer gibt es dann nichts Schöneres als den Namen der eigenen Brauerei zu hören und von Charlie Papazian, Präsident der Brewers Association, die Urkunde zu erhalten. Entsprechend glücklich war ich, dass wir wie in 2012 eine Silbermedaille erhalten haben (dieses Jahr für Darkon, 2012 für Roog). Nur 5 der 21 Brauereien, die 2012 einen Preis erhalten haben, konnten auch 2014 wieder jubeln.

Da nur wenige europäische Brauereien zum World Beer Cup in die USA gereist waren, gab es eine weitere festliche Preisverleihung in Deutschland. Charlie Papazian reiste dazu eigens nach Köln. Dieses Event eröffnete außerdem die Möglichkeit weitere Teammitglieder teilhaben zu lassen. Die meisten der deutschen Gewinner waren der Einladung gefolgt. Gemeinsam mit meinen Kollegen Thorsten Schreiber und Jochen Rosinus vertraten wir BraufactuM. Olli Wesseloh, der den Abend großartig moderierte, Stephan Barth (Geschäftsführer Barth-Haas Group), Michael Sahm (Geschäftsführer Sahm GmbH) und Charlie Papazian, freuten sich gemeinsam mit uns über unseren Erfolg (siehe Foto).

 

 

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Marc Rauschmann

Vor mehr als 20 Jahren wurde Marc Rauschmann durch die „Hobbythek” zum Heimbrauer. Die ersten Biere braute er zunächst noch mit dem 20 Liter fassenden Entsafter-Topf seiner Mutter. Die Leidenschaft für die aromatischen, natürlichen Zutaten des Bieres wuchs und mit ihr auch die Ausstattung. Wenig später braute Marc Rauschmann mit einem alten Kupferwaschkessel über offenem Feuer im Garten bis zu 100 Liter Bier für den Eigenbedarf und für Freunde. Früh entwickelte er die Idee, das Kulturgut Bier neu zu interpretieren. Zusammen mit seinem Geschäftsführerkollegen Thorsten Schreiber, gründete er 2010 "Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH". Mit der Marke BraufactuM brachte Marc Rauschmann die Craft Bier Bewegung nach Deutschland, die bereits in Ländern wie den USA, Großbritannien oder Italien etabliert war. Damit erfüllte sich seine Vision: Zum einen kann er mit BraufactuM das Brauhandwerk neu interpretieren und raffinierte Eigenkreationen entwickeln, zum anderen seine Suche nach den weltweit besten Craft Bieren fortsetzen und deren Bandbreite präsentieren.

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